Glossar |
| Abtrieb | Abtrieb bezeichnet die Kraft, mit der die Rennwagen mit Hilfe von aerodynamischen Hilfsmitteln wie Flügel und Spoiler fester auf die Strecke gepresst werden. Ist beim Autocross nicht ganz so wichtig macht aber im Rallye Sport, bei Geschwindigkeiten über 200 k/mh durch aus Sinn. |
| Aerodynamik | Unter Aerodynamik versteht man die Kunst, ein Auto so zu bauen, das es der Luft einen möglichst geringen Wiederstand entgegen setzt. Große Stinflächen, große Lufteinlasse, breite Reifen und Verwirbelungen der Luft unter und hinter dem Fahrzeug treten dem entgegen. Im "großen Motorsport" spielt das eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im Autocross-Sport ist das anders. Auf Grund der geringeren Geschwindigkeit und der Fahrnbahn spielt die Aerodynamik eine untergeortnete Rolle. |
| Aerodynamische Hilfsmittel | Im Autocross-Sport mehr ein Gag als von wirklichem Nutzen
sind Aerodynamische Hilfsmittel Ein Sammelbegriff für alle Spoiler, Flügel und andere technische Maßnahmen zur Verbesserung von Aerodynamik und Abtrieb. In manchen Reglement in den Serienklassen nicht erlaubt. |
| Agra-Reifen | In manchen Ausschreibungen ist von sogenanten "Agrareifen" die Rede. Das sind Reifen, die für Landwirtschaft und Gartenbaubetriebe gefertigt wurden und keine Straßenzulassung haben oder nur für geringe Geschwindigkeiten zugelassen sind. Der Index steht auf den Reifenflanken. |
| Aufwärmrunde | Auch als Einführungsrunde bekannt. Sie stellt die erste Runde vor dem eigentlichen Start dar.Wird vor allem im Damenlauf angewand, um den Fahrerinnen die Gelegenheit zu geben, Streckenverlauf und Streckenbeschaffenheit kennen zu lernen. |
| Balance | Ein perfekt ausbalancierter Rennwagen neigt weder zum Über- noch zum Untersteuern und lässt sich dementsprechend viel einfacher und auch schneller auf der Strecke bewegen |
| Ballast | In den meisten Rennserien wird kein Mindestgewicht der Rennwagen gefordert.Wenn doch, aus gründen der Canchengleichheit etwa, muss entsprechenden Ballast im Wagen untergebracht werden, Die Ballastteile werden dabei an strategisch wichtigen Punkten platziert, um die Balance des Autos zu verbessern |
| Boxengasse | Bei Langstreckenrennen im freien Autocross-Rennsport wird an der Rennstrecke vorrübergehend eine Boxengasse eingerichtet. Diese Gasse ist nur den Mechanikern der Teams zugänglich, um währent des Rennens Wartungsarbeiten und Reparaturen an den Fahrzeugen vorzunehmen |
| Boxenstopp / Boxenhalt | Das Anhalten eines Langstreckenfahrzeug während des Rennens in der Boxengasse, um Reifen zu wechseln und eventuell technische Probleme - soweit möglich - zu beheben. . |
| Bremsbalance | Verteilung der Bremskraft eines Rennautos auf Vorder- und Hinterachse. Durch verstellen der Bremsbalance kann auf Fahrbahnverhältnisse, vorlieben des Fahrers und besonderheiten des Fahrzeugs reagiert werden. Im Cross-Sport wird die Bremsbalance meist statisch eingestellt, Bei Rallye, DTM oder Formel-Rennen kann das auch während der Fahrt vom Fahrer eingestellt werden. |
| Chassis | Als Chassis bezeichnet man das Fargestell, den Rahmen eines Fahrzeugs. An diesem Grundgestell werden dann alle anderen Komponenten wie Achsen, Antrieb, Motor und Sicherheit angebaut. Das Chassis kann aus Rohren (Gitterrohrrahmen), aber auch aus Blech (Plattformrahmen) bestehen. |
| Cockpit | Der eigentliche Arbeitsplatz eines Fahrers |
| Design | Aus dem Englischen stammender Begriff für Formgebung. Da im Rennsport die Kosten immer größer werden, muss sich auch der "kleinen Crossfahrer" immer mehr um Sponsoren kümmern. Und Sponsoren wollen ihre Produkte in ansprechender Form bewerben. Darum wird auch im Autocross das Designe immer wichtiger.. |
| Differential | Das Differential (auch Ausgleichsdifferenzial genannt) bezeichnet ein Getriebe welches die unterschiedlichen Radumdrehungen in Kurven ausgleicht. Das äußere Rad muss in einer Kurve stets einen weiteren Weg zurücklegen als das kurveninnere Rad und muss sich deshalb schneller drehen. Gleichzeitig muss es aber auch das Drehmonent gleichmäßig auf die Räder verteilen. D.h., Wenn ein Rad durchdreht, also keinen Vortrieb erzeugt, bleibt das andere Rad stehen, erzeugt also auch keinen Vortrieb. Das Fahrzeuc steht. Eine Differential-Sperre sichert den Vortrieb, falls nur ein Rad Haftung hat, indem es das Ausgleichsgetriebe sperrt |
| Domstreben | Domstreben werden zwischen den vorderen bzw. hinteren
Federbeinen befestigt und verhindern Verwindungen des Fahrzeuges, sorgen
also für größere Stabilität insbesondere bei Kurvenfahrten. Durch die Kombination von Domstreben und Querlenkern wird ein höheres Maß an Fahrsicherheit und Kurvestabilität erreicht. Domstreben gibt es aus Stahl, Aluminium und neuerdings auch aus Kohlefaser |
| Drehmoment | Während die PS-Zahl eines Fahrzeuges bestimmend für dessen Endgeschwindigkeit ist, so ist das Drehmoment eine für die Beschleunigung des Fahrzeuges charakteristische Größe. Ist dieses Drehmoment groß, so kann pro Reifenumdrehung mehr Kraft auf die Strasse übertragen werden. Den Reifen kann man sich hier analog zu einer Wippe (bekannt aus dem Physikunterricht) mit einem Drehpunkt in der Mitte und einem Kraftangriffspunkt an der Oberfläche vorstellen. Zu beachten ist noch, dass das Drehmoment, welches der Motor eines Fahrzeuges liefert, nicht konstant ist, sondern bei zu hoher oder zu geringer Drehzahl abnimmt. Jeder Motor hat einen Drehzahlbereich, in dem er sein optimales Drehmoment hat |
| Drehstabilisatoren | Teil der Vorderachsaufhängung, der für minimale Chassisbewegungen und best möglichen Grip sorgen soll. Der Stabilisator ist drehbar am Fahrzeugrahmen gelagert und wird an seinen beiden Enden mit der Radaufhängung verbunden. Federt nun ein Rad bei Kurvenfarten oder schlechter Wegstrecke ein, so überträgt der Stabi die Bewegung auf das andere Rad. Die Wankbewegung der Karosserie wird reduziert. Bei Tourenwagen im Cross-Sport kann es sich lohnen, mit verschieden starken Drehstabilisatoren zu experimentiren. Durch geringere Gewicht der Fahrzeuge kann das Federungsverhalten negativ beeinflusst werden. Besonders an der Hinterachse. |
| Drehzahl | Moderne PKW-Motoren machen im Durchschnitt Drehzahlen zwischen 5 und 6 Tausend Umdrehungen in der Minute (1/min). Durch Entdrosslung von Ansaug- und Auspufftragt erreicht man eine Steigerung um ca. 1000 1/min, was gleichzeitig auch eine Steigerung der Leistung ermöglicht. Motoren aus dem Motorad-Bereich haben auf Grund der optimalen Ansaugseite (gerade Saugrohre, eine Drosselklappe pro Zyl.) und optimaler Auspuffanlage |
| Drift | Aus dem Rallye-Sport bekanntes kontrolliertes Rutschen über beide Achsen. Die größte Leistung gibt ein Motor nur in einem schmalen,hohen Drehzahlbereich ab. Diese Drehzahl ist für enge Kurven zu hoch. Um trotzdem sicher durch eine unbekannte Kurve zufahreh, bringt man das Fahrzeug in einen instabilen Zustand. Mit durchdrehenden Radern verringert man den Vortrieb ohne die Drehzahl zu des Motors zu senken und durch Querstellen des Renners bremst man das Fahrzeug, ohne die Räder zum blockieren zu bringen. |
| Einführungsrunde | Eine Einführungswird gibt den Fahrern bei Rennen, die nicht
trainiert werden können, die Moglichkeit, die Strecke kennenzulernen. Aus der Startaufstellung heraus werden hinter einem Pace-Car ein oder mehrere Runden in langsamen Tempo um den Kurs gefahren, um dann entgültig zum Start aufgestellt zu werden. |
| Fahrerlager | Fahrerlager ist der Bereich auf dem Rennplatz, welcher vom Veranstalter den Teams für Wohnmobile und Zelte zur verfügung stellt. Beim Autocross-Sport unterhalb der DM-Ebene findet sich in diesem Bereich auch das Festzelt und die Imbiss-Stände. Der Zugang zum Fahrerlager ist in der "Freien Szene" für Zuschauer und Besucher kostenlos. |
| Freies Training | Am Samstag, vor dem Pflicht-Training fahren die Rennteilnehmer ein freies Traning, um die Strecke kennen zu lernen, um das Fahrzeug auszuprobieren und um neue Teile auszuprobieren. Der Starter winkt, mit abstand die Fahrzeuge auf die Renstrecke, wobei er bemüht ist, möglichst gleichstarke Fahrzeuge zusammen fahren zu lassen. Nach ein paar Runden werden die Fahrer herausgewunken und können sich dann wieder am Start anstellen. Das freie Training dauert ca. 2 Stunden |
| Frontspoiler | Dieses aerodynamische Hilfsmittel wird vorne am Fahrzeug angebracht um bei hohen Geschwindigkeiten die Balance und somit die Straßenlage des Wagens beeinflussen. Im Autocross werden solche Fahrleistungen auf Grund der Streckenverhältnisse (kurze Geraden und unbefestigte Fahrbahn) |
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